AllgemeinPressemitteilung

Weniger Gießkanne bei Förderungen von Elektroautos, Herr Landesrat!

13 Abgeordnete aus den Reihen der Opposition haben den Beschlussantrag des Team Köllensperger mitgetragen, den Ankauf von Premiumfahrzeugen nicht weiter mit Steuergeld zu unterstützen. „Elektromobilität ja, aber kein Geld für die Auto-Industrie im Topsegment!“ sollte die Devise sein. Ein Nein also den schweren E-Flagschiffen mit zweifelhafter CO2-Bilanz und ein Ja zu leichten und parkplatzsparenden Lösungen. Die Regierungskoalition hält es nicht für nötig, die Förderungen am Beispiel Österreichs zu senken. “Weniger Bürokratie würde unter anderem auch durch weniger Förderungen entstehen!”, so Landtagsabgeordneter und Einbringer des abgelehnten Beschlussantrages Josef Unterholzner. Leider haben sich SVP und Lega dafür entschieden, denen die es nicht brauchen, diese Anreize weiterhin zu geben. Auch hier bleibt die SVP ihrem alten Denken treu!

Kleines Detail am Rande: der frischgebackene Landesrat Daniel Alfreider konnte trotz des bescheidenen Umfangs des Beschlussantrags nicht ausmachen dass darin die Förderungen auch für Firmen beantragt wurde.

Ein Gedanke zu „Weniger Gießkanne bei Förderungen von Elektroautos, Herr Landesrat!

  1. Die letzten Beschlüsse unserer Landesregierung bzgl. Kummulierbarkeit der Staats- und Landesbeiträge zeigen leider wohin die Richtung geht.
    Sind wir jetzt wirklich schon soweit, dass der Normalverdiener anderen Leuten ihre 80k€ Elektroautos mit zusätzlichen 10k€ Beiträgen finanzieren muss? + Steuervergünstigungen + zusätzliche Abschreibemöglichkeiten + Ausnahmeregelungen bei Fahrverboten……

    Sinnvoller wäre es wenn man die öffentliche Ladestruktur ausbauen würde (z.B. Ladepunke an Straßenlaternen in den Städten) und Förderung und Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs bzw. generell Förderung, die allen zu Gute kommt.

    Leider geht das ganze Hand in Hand mit Fahrverboten. Auf der einen Seite fördert man E-Autos, die sich aktuell nur Besserverdiener leisten können, andererseits führt man Fahrverbote ein, die gerade jene Treffen, die sich kein neues Auto leisten können.

    Gerecht und konsequent wäre ein generelles Fahrverbot für alle(z.b. Alternierend) wenn die Grenzwerte überschritten werden und Umstieg auf öffentliche Verkehrsmittel sowieso.

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