AllgemeinPressemitteilung

UaB: Echten Bauern den Rücken stärken, Papierbauern in die Schranken weisen!

Auch der Südtiroler Bauernbund ruft nach mehr Kontrollen. “UaB-Kontrollen von den Gemeinden zurück ans Land!” forderte auch Paul Köllensperger.

Aus aktuellem Medieninteresse am Thema Urlaub auf dem Bauernhof ruft auch der Südtiroler Bauernbund nach mehr Kontrollen. 
Das Team K nimmt dies zum Anlass, daran zu erinnern, dass sein Ruf nach mehr Kontrollen noch im Juli 2019 im III. Gesetzgebungsausschuss Unverständnis geerntet hatte und auf taube Ohren gestoßen war. 
Ein entsprechender Gesetzänderungsantrag von Paul Köllensperger im UaB-Gesetz zur Wiedereinführung der Kontrollen durch das Land wurde damals nämlich abgeschmettert.
Landesrat Achammer verstieg sich in jener Sitzung gar zur abenteuerlichen Begründung, nur wenn nicht kontrolliert würde, wäre der Antrag des Team K gerechtfertigt.  
Fakt ist: das Gesetz treibt reichlich sonderbare Blüten. 
Fakt ist auch: der Südtiroler Bauernbund sieht wie auch Team K den Kontrollbedarf durchaus gegeben. 
Während jedoch der Südtiroler Bauernbund die Kontrollen bei den Gemeinden belassen will, bleibt Paul Köllensperger überzeugt, dass besagte Kontrollen – wie in der Vergangenheit bereits der Fall – wieder dem Land übertragen werden müssen.
Denn nach wie vor ist und bleibt das geographische und/oder persönliche Naheverhältnis zwischen Gemeindekontrolleur und kontrolliertem Betrieb oft ein empfindlicher Hemmschuh, um immer krassere Auswüchse und Missbräuche wirksam abstellen zu können. 
Auch ist die fachlich-spezifische Eignung eines Landesbeamten oftmals eine andere als die eines Gemeindebediensteten, der besonders in einer kleineren Gemeinde üblicherweise Allroundexperte für Vieles sein muss.
“Wir wollen so den Rücken den echten Bauern stärken und Papierbauern die Grenzen aufzeigen! Daher führt kein Weg an die Wiedereinführung der Kontrollen von Urlaub auf dem Bauernhof-Betrieben durch das Land vorbei. Schön, wenn auch der Südtiroler Bauernbund erhöhten Kontrollbedarf erkennt.” so Paul Köllensperger abschließend.

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