AllgemeinPressemitteilung

Tram: Uns geht es um die Sache, polemisieren können andere

Wenn man sich die Reaktionen der Bozner Rechts-Parteien auf unseren Vorschlag, die Bozner Bahnlinie bis Kaltern zu erweitern und dazu auch in Eppan und Kaltern eine Volksabstimmung abzuhalten, ansieht dann muss man daraus schließen dass der Wahlkampf für die Bozner Gemeinderatswahlen bereits begonnen hat. 

Wir nehmen dies mit Bedauern zur Kenntnis. Wir setzen die Lebensqualität der Bozner und Boznerinnen sowie der Nachbargemeinden an die erste Stelle. Wir  engagieren uns für eine attraktive und nachhaltige öffentliche Mobilität, die unsere durch übermäßige Umweltverschmutzung gefährdete Gesundheit wirksam schützen kann. Die Trambahn ist uns zu wichtig, um ein weiterer Nährboden für politische Polemiken zu werden. Die Frage ist simpel: Wie kann man gegen eine demokratische Volksbefragung sein, die – wenn die Bürger/innen dies beschließen – endlich eine Straßenbahnlinie vom Zentrum der Hauptstadt ins Überetsch schaffen wird? In der Tat würde nur eine solche Erweiterung dem Projekt einen Sinn geben und eine ernsthafte Alternative für die Mobilität von und ins Überetsch bieten. Eine solche Tramlinie wäre ein grundlegendes Element für eine bessere Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel.
Im Zuge der Diskussion um ein gemeinsames Referendum wurden nun diejenigen entlarvt, die die Tramlinie nur für Wahl- und populistische Zwecke benutzen, während die Stadt sowohl im eigenen als auch im Pendlerverkehr erstickt. Auf die verbalen Exzesse und Kommentare bestimmter Personen wäre es sinnlos zu antworten. In den letzten Monaten haben wir uns mit vielen Experten unterhalten und über die technische Machbarkeit der Tramlinie Bozen-Kaltern diskutiert. Der enorme Individualverkehr, der täglich vom Überetsch nach Bozen fließt, ist ein Problem, das den gesamten Großraum Bozen betrifft und daher unserer Meinung nach übergemeindlich gemeinsam angegangen werden sollte. Mit dem Bau der Tramlinie ins Überetsch würden über 130.000 Bürgerinnen und Bürger an Lebensqualität gewinnen. Darum geht es.

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