Unser Programm (Leichte Sprache)

Unser Programm in „Leichter Sprache“

In Leichter Sprache  

Wir sind
das Team Köllensperger.

Team heißt:
         Eine Gruppe von Menschen arbeitet zusammen.
         Die Gruppe will ein Ziel erreichen.

Paul Köllensperger hat Menschen für eine Gruppe gesucht.
Deshalb heißt die Gruppe: Team Köllensperger.
Paul Köllensperger ist Politiker.
Und er hat von 2013 bis 2018 als Abgeordneter im Südtiroler Landtag gearbeitet.

Viele Menschen finden gut:
         • Was Paul Köllensperger macht.
         • Und wie Paul Köllensperger denkt.

Deshalb hat Paul Köllensperger im Juli 2018 gesagt:
         Nach 70 Jahren Mono·kultur in Südtirol braucht es endlich
         eine echte Koalitions·regierung.

Paul Köllensperger will den Menschen damit sagen:
         Seit 70 Jahren wird Südtirol von einer Partei regiert.
         Diese Partei ist die Südtiroler Volkspartei.
         Das kurze Wort dafür ist: SVP.
         Ab jetzt sollen mehrere Parteien zusammen regieren.
         Und nicht mehr eine Partei alleine soll Südtirol regieren.

Deshalb möchte ich mit meinem Team Politik machen.
Und ich lade interessante Menschen in mein Team ein.
Zusammen sind wir dann das Team Köllensperger.
Die Südtirolerinnen und Südtiroler können uns für den Landtag wählen.

In diesem Text können Sie lesen:
• Das möchten wir vom Team Köllensperger für Südtirol verändern.
• Und so soll die Politik in Südtirol ausschauen.
• Für uns ist wichtig:
         Mut für Neues.

Denken Sie wie wir vom Team Köllensperger?
Dann wählen Sie das Team bei der Landtags·wahl.

Sind Sie mit der Politik in Südtirol nicht zufrieden?
Haben Sie in den letzten Jahren keine Partei gut gefunden?
Wir vom Team Köllensperger können das gut verstehen.
Wir wollen eine neue Politik für Südtirol.
Und wir haben Mut für Neues.
Wir möchten gute Politik für die Menschen in Südtirol machen.

Haben Sie auch Mut für Neues?
Dann wählen Sie uns am 21. Oktober 2018.

Auf unserer Internet·seite finden Sie viele Informationen:
         • Unser Wahl·programm in Standard·sprache.
         • Und Informationen über die Menschen von unserem Team.

Sie können bei der Landtags·wahl entscheiden:
         • Welche Gruppe für Sie Politik macht.
         • Und welcher Mensch für Sie im Landtag arbeiten soll.

Die Adresse ist:
www.teamkoellensperger.it

Möchten Sie mehr zu den Landtags·wahlen wissen?
Das ist eine wichtige Wahl.
Bei der Landtags·wahl werden 35 Politiker_innen gewählt.

Das Heft finden Sie im Internet:
www.lebenshilfe.it/142d673.html

Sie entscheiden bei der Landtags·wahl:
Diese Politiker_innen arbeiten in den nächsten 5 Jahren im Landtag.

Möchten Sie mehr Informationen zur Landtags·wahl?
People First Südtirol hat ein Heft in Leichter Sprache geschrieben.
Im Heft können Sie Informationen zur Landtags·wahl 2018 lesen.

Wir sind mutig.

Und wir wollen eine neue Politik machen.

Wir sprechen mit allen Menschen.

Alle Menschen sind gleich viel wert.
Niemand darf zu einem anderen Menschen sagen:
Deine Meinung ist nicht wichtig.
Wir sprechen mit·einander.

Das ist für uns gute Politik.

• Zusammen sprechen.
Alle sprechen zusammen über Probleme:
        Was ist gut für unser Land?
        Was ist gut für unsere Zukunft?
Niemand darf zu einem anderen sagen:
Deine Meinung ist nicht wichtig.
Alle Meinungen sind wichtig.
Alle Menschen sind gleich viel wert.

• Zusammen etwas erreichen.

Niemand darf sich zu wichtig nehmen.
Allen Menschen soll es gut gehen.
Die Parteien sind nicht wichtig.
Und die Macht von den Parteien ist nicht wichtig.
Die Menschen sind wichtig.
Alle Menschen sollen zusammen·arbeiten.
Dann können wir viel erreichen.

• Zusammen entscheiden.

Für unsere Partei ist Zuhören wichtig.
Unsere Partei hört den Menschen auch nach der Wahl zu.
Und unsere Partei spricht nach der Wahl weiter mit den Menschen.

Dann können wir viele Sachen zusammen entscheiden.
       • Die Menschen in Südtirol bestimmen mit.

Unser Ziel ist:
Die Menschen in Südtirol bestimmen in der Politik mit.
Und alle entscheiden gemeinsam.

Wir brauchen eine gute Wirtschaft.

Eine gute Wirtschaft ist für alle Menschen.
Allen Menschen in Südtirol soll es gut gehen.
Alle Menschen sollen eine gute Arbeit haben.
Und genug Geld verdienen.
Dann können sich die Menschen etwas kaufen.

Zum Beispiel:
Eine Wohnung.
Dann sind die Menschen zufrieden.

Eine gute Wirtschaft macht viel möglich:

• Bildung.
Das heißt:
       Menschen lernen.
       Zum Beispiel lernen junge Menschen in der Schule.
       Oder Menschen lernen einen Beruf.
       Dafür braucht es Lehrerinnen und Lehrer.

Bildung ist für Menschen in jedem Alter sehr wichtig.
Dafür braucht es Räume.
Und das alles kostet Geld.

• Wohnen.
Das heißt:
Alle Menschen brauchen eine Wohnung zum Leben.
Die Wohnung darf nicht zu viel Geld kosten.
Alle Menschen müssen eine Wohnung bezahlen können.
Dann können die Menschen gut leben.

• Transport.
Das heißt:
Eine gute Wirtschaft braucht Wege.

Zum Beispiel:
       o Straßen für LKWs und Autos.
       o Und Schienen für die Züge.
Die Waren werden von der Fabrik zu den Menschen gebracht.
Dann können die Menschen die Waren kaufen.
Auch die Menschen fahren von einem Ort zum anderen.

Zum Beispiel:
       o Mit dem Bus.
       o Oder mit dem Zug.
       o Oder mit dem Auto.

• Kultur.
Das heißt:
Menschen treffen sich.
Und machen etwas Schönes zusammen.
Das ist Kultur.

Zum Beispiel:
       o Menschen tanzen zusammen.
       o Menschen spielen zusammen Musik.
       o Menschen reden in verschiedenen Sprachen miteinander.
       o Menschen spielen zusammen Theater.
       o Oder Menschen kochen zusammen.

• Sozialer Ausgleich.
Das heißt:
Allen Menschen in Südtirol soll es gut gehen.
Geht es einem Menschen nicht gut?
Dann soll dieser Mensch Hilfe bekommen.

Zum Beispiel:
Geld.
Eine gute Wirtschaft ist für die Menschen da.
Eine gute Wirtschaft muss auch für die Umwelt da sein.
Und eine gute Wirtschaft denkt weiter in die Zukunft:
Was wird in den nächsten Jahren sein?
Die Wirtschaft muss sich verändern.
In Südtirol sollen die Menschen Arbeit finden.
Deshalb braucht es Fabriken und Geschäfte in Südtirol.
Das Land Südtirol soll die Wirtschaft mit Geld unter·stützen.
Und die Wirtschaft soll gerechte Steuern zahlen müssen.

Steuer heißt:
Firmen verdienen Geld.
Einen Teil von diesem Geld müssen die Firmen an den Staat zahlen.
Mit den Steuern werden zum Beispiel Schulen oder Straßen gebaut.
Die Staaten wollen unterschiedlich viel Steuern.
Gerechte Steuer heißt:
       Die Steuer darf nicht zu teuer sein.
Sind die Steuern zu teuer?
Dann gehen die Firmen von Südtirol weg.
Und die Menschen finden keine Arbeit mehr.

 

Gesundheit für alle.

Ist jemand krank?
Dann sollen die Menschen Hilfe bekommen:
• Von einem Arzt.
• Oder von einer Ärztin.
• Oder im Kranken·haus.
Und diese Hilfe muss für alle Menschen gleich sein.
Das kostet viel Geld.

In den letzten Jahren ist die Hilfe in Südtirol schlechter geworden:
• Die Menschen müssen sehr lange auf eine Unter·suchung von einem Fach·arzt warten.
• In der Ersten Hilfe in Bozen müssen die Menschen sehr lange warten.
• Es gibt zu wenig Ärztinnen und Ärzte.
• Und es gibt zu wenig Personal in den Kranken·häusern.

Zum Beispiel:
Kranken·pflegerinnen und Kranken·pfleger.
Die Kranken·häuser müssen besser für die Menschen in Südtirol arbeiten.
Dazu brauchen die Kranken·häuser eine gute Ordnung.
Und einen guten Plan.
Und eine gute Leitung.
Die Leitung fragt:
       Wie können wir für die Gesundheit
       von den Menschen in Südtirol gut arbeiten?
Und die Politik darf nicht bestimmen.

Gut vorbereitet für die nächsten Jahre.

Alle Menschen müssen lernen können.
Alle Menschen brauchen Bildung.
Jeder Mensch soll lernen können.

Zum Beispiel:
• Mehrere Sprachen sprechen.
• Oder mit dem Computer arbeiten.

Das ist sehr wichtig.
Es gibt nämlich viele neue Berufe.
Dann können die Menschen selbst·ständig leben.
Und ihr Leben selbst bestimmen.

Sicher leben.

Wir wollen in Südtirol sicher leben.
Aber viele Menschen haben Angst.
Deshalb muss die Politik etwas tun.

Zum Beispiel:
Es braucht mehr Polizistinnen und Polizisten.
Diese sollen die Menschen beschützen.
Und die Menschen auch vor Dieben und Räubern schützen.

Sollen deshalb alle Menschen über·wacht werden?
Zum Beispiel mit einer Video·kamera?
Das wollen wir nicht.

Allen Menschen in Südtirol soll es gut gehen.

Das Land Südtirol ist reich.
Aber nicht alle Menschen im Land sind reich.
Viele Menschen sind arm.
Das Leben in Südtirol ist nämlich sehr teuer.
Auch die Wohnungen sind sehr teuer.
Viele Menschen verdienen nicht genug Geld.
Viele alte Menschen haben zu wenig Geld.
Wir brauchen eine gerechte Politik für alle Menschen.

Das heißt:
Allen Menschen muss es gut gehen.
Und wir wollen den armen Menschen helfen.

Weniger Migranten und eine bessere Integration.

Wir haben gute Gefühle für die Migrantinnen und Migranten.

Migranten heißt:
         Menschen können nicht mehr in ihrem Land leben:
•  Weil in dem Land Krieg ist.
•  Oder weil die Menschen keine Arbeit finden.
•  Oder aus einem anderen Grund.
Deshalb gehen die Menschen in ein anderes Land.
Zum Beispiel nach Südtirol.

Müssen die Menschen aus ihrem Land weg·gehen?
Dann wollen wir ihnen helfen.
Und die Migranten müssen Hilfe bekommen.

Zum Beispiel:
•  Eine Wohnung.
•  Eine Arbeit.
•  Die Sprachen in Südtirol lernen.

Aber wir können nicht viele Migranten auf·nehmen.
Die Migration ist ein Problem für ganz Europa.

Das heißt:
Viele Migranten kommen nach Europa.
Und die Länder in Europa sind nicht gut vorbereitet.
Viele Menschen in Europa haben Angst.
Die Politik hat zu wenig über·legt:
Wie können so viele Migranten gut in Europa leben?

Noch mehr Autonomie für Südtirol.

Autonom heißt:
         Selbst·ständig sein.
Südtirol ist ein Teil von Italien.
Und darf in vielen Dingen autonom entscheiden.
Das steht nämlich in einem Gesetz geschrieben.
Das Gesetz heißt: Autonomie-Statut.
Die Autonomie ist für Südtirol sehr wichtig.
Die Autonomie ist sehr gut.
Aber die Autonomie kann noch besser werden.
Wir wollen nämlich noch mehr selbst machen in Südtirol.
Wir wollen weniger Zentralismus.
Das heißt:
Der italienische Staat soll nicht zu viel für Südtirol entscheiden.

In Leichter Sprache

Was ist Leichte Sprache?
In Texten sind oft schwierige Wörter.
Und lange Sätze.
Dann können viele Menschen die Texte nicht verstehen.
Texte in Leichter Sprache sind leichter zu lesen.
Die Leichte Sprache hat genaue Regeln.

Zum Beispiel:
• Einfache Wörter.
• Kurze Sätze.
• Erklärungen.
• Und eine große Schrift.

Wer braucht Texte in Leichter Sprache?
Viele Menschen brauchen Texte in Leichter Sprache.

Zum Beispiel:
• Wenn Menschen Lern·schwierigkeiten haben.
• Wenn Menschen nur wenige Worte kennen.
• Oder wenn Menschen eine Sprache neu lernen.

Menschen können Texte in Leichter Sprache besser verstehen.
Und können dann selbst entscheiden.
Und mit·bestimmen.

In diesem Text sind einige Wörter mit einem Medio·punkt.
Der Medio·punkt sieht so aus: ·
Dieser Punkt trennt ein langes Wort.

Zum Beispiel:
Lern·schwierigkeiten.
Mit dem Punkt können Sie das Wort leichter lesen.

Im Text sind schwierige Wörter erklärt.

Erklären heißt:
Ein schwieriges Wort genau beschreiben.
Sie brauchen die Erklärung nicht?
Dann lesen Sie darunter weiter.

Manche Wörter im Text sind fett geschrieben.
Fett geschrieben heißt:
Achtung!
Lesen Sie dieses Wort ganz genau.
Zum Beispiel:
Nicht.
Kein. 

 

 

 

Den Text in Leichte Sprache hat über·setzt:
okay – Büro für Leichte Sprache von der Lebenshilfe in Bozen.
www.lebenshilfe.it/142d1746.html
okay@lebenshilfe.it

Den Text hat geprüft:
Robert Mumelter von People First Südtirol.

okay arbeitet nach den Regeln von:
        • Inclusion Europe.

©Europäisches Logo für einfaches Lesen: Inclusion Europe.
Informationen unter www.leicht-lesbar.eu
        • Netz·werk Leichte Sprache.
        • Forschungs·stelle Leichte Sprache von der Universität Hildesheim.