AllgemeinPressemitteilung

Plastikfrei als Herausforderung fürs Ehrenamt

Das Team Köllensperger unterstützt das Ziel, Veranstaltungen plastikfrei zu machen. Allerdings dürften die Veranstalter, in Südtirol fast ausschließlich ehrenamtliche Vereine, nicht im Regen stehen gelassen werden. Es braucht dringend Beratung, Begleitung und auch entsprechende Förderungen.  

Der SVP-Beschlussantrag „Plastikfreie Veranstaltungen“ wurde heute mit großer Mehrheit im Landtag gutgeheißen. Dieser sieht vor zu prüfen, wie biologisch nicht abbaubarer Plastikmüll vermieden werden und wie Mehrausgaben dafür abgefangen werden können. 

Abgeordneter Alex Ploner (Team Köllensperger) wies in seiner Wortmeldung auf die Tatsache hin, dass es seit Jahren in dieser Thematik Vorreiter gibt. Genannt wurden die Dorfkuchl in Niederdorf,  die Wine & Dine Veranstaltung in Brixen oder das Feuerwehr-Waldfest in St. Georgen.  

Allerdings mahnte Ploner an, dass Vereinen immer wieder die Beiträge gekürzt werden und diese sich zunehmend schwerer tun, bürokratische und gesetzliche Auflagen zu erfüllen. Genau diese Vereine, die mit viel Einsatz, Mühen und finanziellen Risiken Veranstaltungen organisieren,  sollen jetzt als beispielgebend in Sachen „plastikfrei“ vorangehen. 

„Wenn nach einem Fest-Regenwochenende für den Verein außer Frust und Schulden nichts übrig bleibt, ist mehr als verständlich, dass die Gratis-Plastikbecher vom Getränkelieferanten nicht ausgeschlagen werden. Die Alternative biologisch abbaubarer Becher oder Besteck aus Bambus kosten ein Vielfaches. Wenn wir ein Umdenken auf breiter Ebene haben wollen, sollte die Landesregierung bereit sein, Geld und professionelle Beratung für die Umsetzung der plastikfreien Veranstaltungen bereit zu stellen“, ist Alex Ploner überzeugt. 

Ein guter Ansatz wäre die Überarbeitung, Stärkung und Weiterentwicklung des „Green Event“-Projektes, kombiniert mit einem Belohnungs- Beratungs- und Unterstützungssystem schlägt das Team Köllensperger vor. 

„Es darf keinesfalls passieren, dass sich ein Veranstalter bemüht weniger Plastik zu verwenden und deshalb auf Bierkrüge oder Gläser setzt, dann aber kurz vor dem Fest das Verbot für die Verwendung von Glas von Seiten der Gemeinde oder Quästur kommt. Hier braucht es klare Regeln für die Zukunft“ sagt Alex Ploner abschließend. 

 

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