AllgemeinPressemitteilung

In Prävention investieren!

Das Team K fordert in einer Tagesordnung zum Haushalt die Ernennung des Landeskomitees für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz. Das Landeskomitee setzt Maßnahmen zur Prävention von Arbeitsunfällen.

Die Zahl ist erschreckend, schon 19 Menschen sind in diesem Jahr (2019) in Südtirol bei der Arbeit verunglückt bzw. wurden beim INAIL als Arbeitsunfälle anerkannt. Das sind dreimal so viele wie im letzten Jahr. Südtirol liegt damit italienweit im Spitzenfeld. 

Das vom Legislativdekret 81/08 im Artikel 7 vorgesehene Landeskomitee für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz ist in Südtirol in elf Jahren fünf Mal zusammengetreten. Das jüngste Treffen hat im Juni 2016 stattgefunden. In dieser Legislaturperiode ist das Landeskomitee noch gar nicht ernannt worden. Das Komitee hat u.a. die Aufgabe Maßnahmen im Bereich der Arbeitssicherheit und des Arbeitsschutzes auszuarbeiten.

“Gelder, die von den Kontrollorganen in Form von Strafen eingehoben werden, müssten laut gesetzlicher Vorgaben eigentlich in einen Fonds fließen, der dem Landeskomitee für Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz zur Verfügung steht”, erklärt Maria Elisabeth Rieder vom Team K.

Im Rahmen der Diskussion zum Haushaltsgesetz fordert das Team K daher die umgehende Ernennung des Landeskomitees und die Bereitstellung des vorgesehenen Fonds. 

“Die eingehobenen Beträge (ca. 800.000€/Jahr) sind beträchtlich, allerdings im Haushalt verschwunden. Durch die Arbeit des Landeskomitees könnten Arbeitsunfälle verringert werden”, stellt das Team K abschließend fest.

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