3 Fit für das 21 Jahrhundert

3. FIT FÜR DAS 21. JAHRHUNDERT

BILDUNG

Bildung ist das Fundament unserer Gesellschaft. Wir wollen mündige, aufgeklärte, Verantwortung übernehmende Mitmenschen – Bildung ist der Schlüssel dazu. Aus diesem Grund investieren wir in eine stetige Verbesserung der Bildung in unserem Land, in all ihren Facetten, vom Kleinkindalter über die Pflichtschule bis hin zur Hochschule, von der Berufsausbildung bis zur außerschulischen Weiterbildung. Freier, chancengleicher Zugang zu Bildung ist aus unserer Sicht keine politische Einstellung, sondern ein Grundrecht.

Mehrsprachigkeit: Wir erkennen Mehrsprachigkeit in unserem Land als unabdingbare Charakteristik und wollen dem daraus erwachsenden Mehrwert und Wettbewerbsvorteil durch eine entsprechende gezielte Förderung im Rahmen der Bildung und Ausbildung Rechnung tragen. Wir setzen auf die Verbesserung der Sprachkompetenz mit gezielten Maßnahmen, in gemeinsamer Erarbeitung mit Eltern- und Schulvertretungen, in Kindergärten und in den einzelnen Schulstufen. Wir erkennen die kulturelle Identität der Sprache als solche an, setzen aber auf mehrsprachigen Unterricht und auf ein zukunftsweisendes Modell im Sinne des Europäischen Gedankens. Von wachsender Bedeutung ist hierbei auch eine erfolgreiche sprachliche Unterstützung der Kinder mit Migrationshintergrund zur Vorbereitung auf den Schulalltag.
Zweisprachige Kindergärten und internationale Schulen sollen als frei wählbare Alternativen angeboten werden, auch um die internationale Attraktivität des Standorts Südtirol weiter zu gewährleisten.

Qualitätssteigerung: Wir setzen auf eine gezielte Förderung der spezifischen Stärken des Einzelnen. Die Aufwertung der handwerklichen Ausbildungen, des dualen Bildungssystems und die Einführung der Berufsmatura sind wichtige Schritte, um Talente optimal zu fördern.
Wir setzen auf eine gute, gesunde und ausgewogene Ernährung in den Schulen. Die Verantwortlichen der Schulmensen sollen angehalten werden, vorrangig Südtiroler Produkte aus biologischem Anbau einzusetzen.

Politische Bildung: Angesichts immer komplexerer Zusammenhänge in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft besteht ein hoher Bedarf, politische Bildung als eigenständiges Fach an den Oberschulen einzuführen. Dadurch erhalten die Schüler und Schülerinnen die Möglichkeit, sich mit den wichtigsten politischen, sozialen, rechtlichen und gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit auseinanderzusetzen und sich für eine aktive Rolle als Bürgerinnen und Bürger in der Demokratie vorzubereiten. Für die Lehrkräfte dieses Fachs sollen in der Lehrerausbildung an der Universität Bozen entsprechende Weiterbildungslehrgänge eingerichtet werden.

Wissensvermittlung: Die Wertschätzung und das Sozialprestige der Lehrerinnen und Lehrer muss aufgewertet werden. Unsere Kinder, Jugendlichen und Auszubildenden sind nur dann bereit für die Herausforderungen der Zukunft, wenn wir ihnen die Möglichkeiten dazu einräumen. Dafür bedarf es motivierter, gut ausgebildeter und leistungsgerecht entlohnter Lehrkräfte.

Freie Universität Bozen: Der Ausbau der Freien Universität Bozen soll auf qualitativ hohem Niveau weiter fortgesetzt werden. Sie hat als dreisprachige Universität eine starke Signalwirkung für das ganze Land und darüber hinaus.
Die Universität ist immer stärker zu einem Spielball politischen Einflusses geworden. Wir fordern eine radikale Entpolitisierung unserer Universität.

Perspektiven: Wir bieten jungen Menschen konkrete Zukunfts-Möglichkeiten im Bereich der Bildung und Ausbildung sowie für den anschließenden Einstieg in das Berufsleben. Dazu gehören nicht nur die duale Ausbildung, Anerkennungen von Studiengängen oder Erleichterungen für Auslandsaufenthalte, sondern auch neue, flexible, bürokratieabbauende Arbeitsmodelle, die Arbeitsstellen in unserem Land wieder attraktiv machen.

KULTUR

Stellenwert: Kultur kostet Geld! Der deutsche Bundespräsident Richard von Weizsäcker hat es in einer denkwürdigen Rede im Jahre 1991 auf den Punkt gebracht:

Substanziell hat die Förderung von Kulturellem nicht weniger eine Pflichtaufgabe der öffentlichen Haushalte zu sein als zum Beispiel der Straßenbau, die öffentliche Sicherheit oder die Finanzierung der Gehälter im öffentlichen Dienst. Es ist grotesk, dass wir Ausgaben im kulturellen Bereich zumeist “Subventionen” nennen, während kein Mensch auf die Idee käme, die Ausgaben für ein Bahnhofsgebäude oder einen Spielplatz als Subventionen zu bezeichnen. Der Ausdruck lenkt uns in die falsche Richtung. Denn Kultur ist KEIN Luxus, den wir uns leisten oder auch streichen können, sondern der geistige Boden, der unsere eigentliche innere Überlebensfähigkeit sichert.

Das sehen wir als Grundsatz unserer Kulturpolitik an. Wir sind uns bewusst, dass Kultur wesentlich zur Lebensqualität beiträgt und die Grundlage für ein menschenfreundliches Dasein schafft.

Kulturformen: Wir unterstützen die Kultur in ihren vielfältigsten Ausdrucksformen. Die kulturelle Identität gehört zu jeder Gesellschaft, sie ist gewachsene Tradition, aber sie lebt auch von modernen und innovativen Visionen. Wir begrüßen eine freie Entfaltung von Kunst und Kultur als Grundlage einer demokratischen Gesellschaft. Unsere Aufgabe in der Kulturpolitik ist es, die nötigen Rahmenbedingungen zu schaffen – finanziell und strukturell – damit Kultur in ihren unterschiedlichen Formen gedeihen kann.

Kulturförderung: Wir legen großen Wert auf die Förderung des vielfältigen kulturellen Potentials der unterschiedlichsten Interessensgemeinschaften und Bevölkerungsschichten, von der Kinder- und Jugendkultur bis zu den kulturellen Angeboten für Senioren, von ehrenamtlichen Vereinen bis zu professionellen Kulturinstitutionen. Dabei kommt der Unterstützung der lokalen Kulturschaffenden eine besondere Bedeutung zu. Hauptaugenmerk liegt auf jeden Fall auf den von innen gewachsenen Kulturprojekten, auch wenn wir interkulturelle Initiativen und internationale Kontakte, Austausch und Kooperationen begrüßen. Wir sprechen uns für eine langfristige Planung aus und propagieren mehrjährige Förderungen, um den Kulturschaffenden Planungssicherheit zu gewährleisten.

Zukunftsvisionen: Um in unserem Land eine fruchtbringende Kulturpolitik zu verankern, müssen wir entsprechende Perspektiven und Zielsetzungen entwickeln, gekoppelt an geeignete Maßnahmen für eine adäquate Verwirklichung. Dafür braucht es ein kulturpolitisches, flächendeckendes und von den unterschiedlichsten Kulturschaffenden unseres Landes mitgetragenes allgemeines Grundsatzpapier.

 

ÖFFENTLICHE VERWALTUNG

In der öffentlichen Verwaltung setzen wir auf kluge Köpfe und stärken diese als wirksamen und effizienten Dienstleister für die Allgemeinheit. Die Verwaltung nimmt dafür so wenig Raum als möglich und so viel als nötig ein.

BEDARF STATT LOBBY:
Die Finanzmittel werden effizient und nach dem gesellschaftlichen Bedarf eingesetzt. Die Wirkung von Finanzierungen und Beiträgen wird laufend überprüft, wobei das Kosten-Nutzen-Verhältnis eine entscheidende Rolle spielt; dabei wird der Nutzen gesamtheitlich und volks- und gesellschaftspolitisch bewertet.

KEINE FUNKTION OHNE BEDARF UND KOMPETENZ:
Bei der Auswahl von Personen für Funktionen ist die Fähigkeit, Führung und Verantwortung zu übernehmen maßgebend. Ebenso die Fähigkeit, ganzheitliche Visionen und Konzepte zu entwickeln, um somit das Morgen unseres Landes nachhaltig und lebenswert mitgestalten zu können. Fachkompetenz und Leistungsfähigkeit runden das Anforderungsprofil ab. Die Entscheidungen zur Besetzung dieser Funktionen erfolgen unabhängig von politischem Kalkül oder „Farbe“ der Person und basieren allein auf sachlicher und objektiver Bewertung von Fähigkeiten, Fertigkeiten und Leistungsbereitschaft.

DIE ORGANISATIONSSTRUKTUR ORIENTIERT SICH AM BEDARF: 
Voraussetzung für die Entscheidungen zur Organisationsstruktur ist die Definition der Aufgaben und Dienste, die das Land erbringen soll und zwar in Bezug auf die Bürger und Bürgerinnen, in Bezug auf die Privatwirtschaft und in Bezug auf andere öffentliche Körperschaften (Staat, Region, Gemeinden). Erst wenn der Bedarf dafür definiert ist, wird entschieden, welche Struktur man dafür benötigt.

SOWOHL ALS AUCH:
horizontale Subsidiarität zur Privatwirtschaft: Die öffentliche Verwaltung versteht sich als Dienstleister für Bürgerinnen, Bürger und Unternehmen. Sie steuert und verantwortet. In der Aufgabenaufteilung zwischen der öffentlichen Hand und der Privatwirtschaft insbesondere privaten Dienstleistern gilt die horizontale Subsidiarität, das heißt, die Aufgaben werden von demjenigen wahrgenommen, der sie am besten und effizientesten im Sinne der Bürgerinnen und Bürger und Kunden und Kundinnen und des Gemeinwohls ausüben kann.

DIE BESTEN GESTALTEN MIT:
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung erfahren Wertschätzung und Rückhalt. Die Karriere in der Verwaltung wird auch auf eine Fachkarriere ausgelegt. Der Wechsel von der öffentlichen Verwaltung in die Privatwirtschaft und umgekehrt wird gefördert.

INNOVATION:
Eine Reihe von Maßnahmen sollen die Effizienz, aber auch die daraus resultierende Motivation der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der öffentlichen Verwaltung steigern:

  • Die Möglichkeit schaffen, Sprachkompetenzen zu erweitern, auch durch vermehrte Englischkenntnisse;
  • Austausch mit anderen internationalen öffentlichen Verwaltungen fördern, um andere Lösungsansätze kennenzulernen;
  • Neue Möglichkeiten des Aufstiegs und meritokratischer Belohnung durch Annahme von spezifischen Aufgaben und Verantwortungspositionen vorsehen;
  • Strukturen schaffen, um die Fülle an Daten im Besitz der öffentlichen Verwaltung mit modernen und innovativen Analysetechniken zu nutzen und diesbezüglich spezifische Kompetenzen zu entwickeln, um die Effektivität der Dienste und der öffentlichen Eingriffe zu erhöhen;

FAIRE AUFSTIEGSCHANCEN UND ENTLOHNUNG:
Die Qualität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und somit der Leistungen der öffentlichen Verwaltung ist letztendlich auch dadurch langfristig sicherzustellen, dass diese wieder als attraktiver, fairer Arbeitgeber wahrgenommen wird.

  • tüchtigen und leistungsfähigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern muss die Möglichkeit gegeben werden, nicht auf einer bestimmten Funktionsebene „festzusitzen“, obwohl diese in der Ausübung ihrer Arbeit bereits höhere, verantwortungsvollere Aufgaben ausführen;
  • die Wettbewerbe zur Stellenbesetzung müssen wieder restlos „entpolitisiert“ werden. Als dringende Maßnahme soll vorgesehen werden, dass Ressortdirektoren nicht mehr Mitglieder von Wettbewerbskommissionen sein dürfen, sondern stattdessen externe Fachleute aus dem Personalberatungs-Sektor vermehrt Einzug in diese Kommissionen finden.
  • der Unsitte, vakante Stellen durch geschäftsführende Ernennungen zu besetzen, soll Einhalt geboten werden. Solche Direktoren und Direktorinnen ad interim leiden aufgrund der Prekarität ihrer Position an eingeschränkter Autorität bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und sind durch die politischen Vorgesetzten leichter unter Druck zu setzen.

DIGITALISIERUNG

Die Digitalisierung als Motor des Fortschritts bietet neue Möglichkeiten, um die Lebensqualität zu erhöhen. Der Schulterschluss zwischen Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zur gemeinsamen und proaktiven Gestaltung der digitalen Herausforderungen wird wichtiger denn je. Hinter der Umsetzung steht jedoch ein großes Fragezeichen. Auch in Südtirol.
Die Digitalisierung soll für die Menschen da sein und nicht umgekehrt. Der Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien erhöht die Leistungsfähigkeit von Unternehmen und Organisationen und verlangt vor allem eine vorausgehende neue Definition der Unternehmens- und Verwaltungsprozesse, der Kundenbeziehungen und der Geschäftsmodelle. Dabei hebt die Digitalisierung die Vernetzung in allen Bereichen auf eine neue Ebene. Das ist eine Chance, kann aber auch eine Gefahr darstellen, wenn wir uns darauf nicht rechtzeitig vorbereiten. Sie wird zu einer erheblichen Freisetzung und Umverteilung des Faktors Arbeit führen, eine Entwicklung, der mit geeigneten organisatorischen Maßnahmen begegnet werden muss.
Wie das Fallbeispiel Estland zeigt, wo in kürzester Zeit eine hoch-effiziente ICT-Infrastruktur aufgebaut wurde, besteht die wichtigste Maßnahme darin, die Bevölkerung umfassend über die Ziele und die Modalitäten der Umsetzung zu informieren und für den Gebrauch der neuen Dienstleistungen auszubilden.

Es ist Aufgabe einer vorausschauenden Politik, allen Bürgerinnen und Bürgern und Unternehmen einfachen Zugang zu den neuen, digitalen Technologien zu ermöglichen. Die dafür notwendige Infrastruktur muss von der öffentlichen Hand zur Verfügung gestellt werden. Dazu zählt in erster Linie ein Glasfaser-Netz, um schnelles Internet für alle zu garantieren. Digitalisierung und Offenheit für neue Technologien bedeutet bessere Verknüpfung von Angebot und Nachfrage, bessere und gemeinsame Nutzung bestehender Ressourcen, Innovation und Fortschritt in den Prozessen der öffentlichen Verwaltung, aber auch des privaten Sektors. Zudem kann und muss Digitalisierung zu mehr Transparenz der öffentlichen Verwaltung und deren Entscheidungswegen führen.

Der laufenden Fortbildung kommt ein immer größerer Stellenwert zu. Investitionen in die digitalen Kompetenzen der Mitarbeiter sind ein wesentliches Instrument. Dies gilt sowohl für Unternehmen, die bei diesen Investitionen unterstützt werden sollen, als auch für die öffentliche Verwaltung.
Es gilt, auf der einen Seite technologische Innovationen voranzutreiben, aber auch die gesellschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass alle vom digitalen Fortschritt profitieren können. Dafür ist es unabdingbar, die digitale Alphabetisierung im Schulalltag voranzutreiben und in fortgeschrittenem Alter zu verbessern.

In Zeiten großer Veränderungen, wenn alte Berufsbilder verschwinden und neue entstehen, nimmt Bildung eine entscheidende Rolle ein: Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen müssen darauf vorbereitet werden. Die rechtzeitige Weiterbildung und Umschulung ist Voraussetzung für die optimale und verlustfreie Umgestaltung der Arbeitswelt. Außerdem muss die Digitalisierung im Klassenzimmer ankommen. Unser gemeinsames Ziel ist es, die digitale Kluft zu schließen und ALLEN Menschen die Chance zu geben, an der Digitalisierung teilzunehmen.

Dazu planen wir im Bereich Aus- und Weiterbildung:

  • Digitale Grundkenntnisse im Lehrplan ab der Grundschule zu verankern;
  • Digitale Kompetenzen in der Ausbildung der Pädagoginnen und Pädagogen zu fördern;
  • Gratis-Tablets ab der 5. und Laptops ab der 9. Schulstufe, kostenfreier Zugang zu E-Learning-Tools;
  • Ausbildungspflicht bis 18 und Ausbildungsgarantie bis 25;
    Rechtsanspruch auf Weiterbildung und Qualifizierungsgeld

Digitalisierung in der öffentlichen Verwaltung
Die Digitalisierung führt zu mehr Transparenz im Verhältnis der Verwaltung zu den Bürgern und Bürgerinnen und ermöglicht eine leichtere und bessere Nutzung der Dienste.

Wir stehen für folgende Maßnahmen:

  • Der Datenaustausch innerhalb und besonders zwischen den Verwaltungen muss verbessert werden, Daten sollten von Bürgerinnen und Bürgern nur einmal verlangt werden.
  • Bürgerzentren werden eingerichtet, um Dienste von verschiedenen Ämtern an einem Ort anzubieten. In den Bürgerzentren können Bürgerinnen und Bürger zusammen mit einem öffentlichen Bediensteten Onlinedienste nutzen und Formulare auf digitalem Weg versenden.
  • Spezifische, flächendeckende Fortbildungsinitiativen sollen die digitale Verwaltung den Bürgerinnen und Bürgern kostenlos näherbringen und deren Vorteile klar vermitteln.
  • Neue Onlinedienste sollen von der Benutzerzielgruppe vorab auf Ihre Benutzerfreundlichkeit hin getestet werden.
  • Zusammenarbeit mit nationalen Verwaltungen, um nationale Onlinedienste auch in deutscher Sprache anzubieten.
  • Zusammenführung aller Smartcards (SüdtirolPass, Familypass, Chipkarten für Bike-Sharing, elektrische Ladestationen, Öffnung von Mülltonnen, usw.) mit der Bürgerkarte bzw. der neuen elektronischen Identitätskarte: diese soll auch EU-weit das Einloggen bei Onlinediensten ermöglichen.
  • Verwendung und Förderung von Open-source-Software (Freie Software) mit dem Ziel in Köpfe zu investieren, um in Südtirol Knowhow aufzubauen und um hochqualifizierte Arbeitsplätze mit Zukunftspotential zu schaffen.
  • Vermehrte Veröffentlichung von Open Data.
  • Steuereinhebung: Schaffung vereinheitlichter Datenbanken (Grundbuch, Kataster, Gemeinde und Landessteuern). Steuern zahlen ist Bürgerpflicht – Sie ist so einfach wie möglich zu machen.
  • Konsolidierung und Standardisierung von IT-Architektur und von Software wo dies unter ökonomischen, organisatorischen oder Effizienz-Gesichtspunkten vorteilhaft ist.
  • Prüfung der besten Form zur Ausübung der Tätigkeiten im Bereich Informationstechnik/Abwicklung der Informatikdienste.
  • Digitale Sanität: Aufbau und Ausbau der elektronischen Patientenakte und Einführung eines Onlinedienstes zur Vormerkung von Visiten und Analysen.
  • Digitale Zusammenführung aller Veranstaltungen in den Bereichen Fortbildung, Kultur und Soziales in einer einzigen Internet-Plattform.

Digitalisierung im Alter
Auch wenn Smartphones und das Internet oft eine Hürde für ältere Menschen darstellen, begeistern sich viele Senioren für die neuen Technologien: Wer vernetzt ist, kann es im Alter deutlich leichter haben. Deshalb wollen wir Senioren fit fürs digitale Zeitalter machen, folgende Punkte wollen wir versuchsweise anbieten:

  • Der Gebrauch von Videokonferenz-Tools ermöglicht den Kontakt mit fernen Verwandten.
  • Junge Menschen sollten in Projekten mit älteren Menschen Zeit verbringen und als Internet-Betreuer fungieren: Im Gegenzug könnte man ermäßigte Mieten oder ähnliches anbieten.
  • Für ältere Menschen ist es wichtig, sich fit zu halten, nicht nur körperlich, sondern auch geistig. Dies kann z.B. mit einer Training-Software geschehen, die auch Unterhaltungs¬wert haben kann.
  • Möglichkeiten des Onlinezugangs zu Zeitungen und Informationsquellen nutzen. Dazu sollen die Bibliotheken als Orte der traditionellen wie der digitalen Wissensvermittlung und des Austauschs von Erfahrungen verstärkt eingebunden werden.

Zudem gilt es, die Möglichkeiten der Domotik und der digitalen Vernetzung zu nutzen, z.B. automatische Alarmmeldungen bei Notfällen und Nutzung der Telemedizin.

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