AllgemeinPressemitteilung

Der Schlüssel für eine deutliche Steigerung der Lebensqualität liegt in einer Gesundheitsverwaltung und -gestaltung, bei der die Patientinnen und Patienten im Mittelpunkt stehen

Team K ist überzeugt, dass in einer Europaregion alle voneinander lernen können und sollten – und gerade in einer sich so rasant ändernden Welt wie der Sanität ist Lernen oberstes Gebot.

„Erst kürzlich hat wieder ein Dreierlandtag in Meran getagt. Dort ging es richtigerweise um die eine jede Alpendestination in Zukunft immer mehr fordernde Gestaltung und Organisation der öffentlich finanzierten Gesundheit. Diese Fokussierung war für mich Aufruf, mich bei unseren Nachbarn vor Ort zu informieren, wie sie es machen und wie wir es zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten und der Belegschaft unserer Krankenhäuser besser machen könnten!“, so Dr. Franz Ploner.

Bereits im September hat das Team K mit den leitenden Verantwortlichen der Trentiner Sanitätsverwaltung Kontakt aufgenommen und erste Gespräche geführt, um sich über deren System bestmöglich zu informieren. 

Dabei wurde erkannt, dass die öffentliche Sanität dort in einem einzigen Gesetz klar geregelt ist. In Südtirol hingegen gibt es einen wahren Fleckerlteppich an Spezialgesetzgebungen und ein nur streckenweise organisches Landesgesetz. Durchblick? Fehlanzeige!

Team K fordert, die aktuellen Gesetzestexte zur Südtiroler Sanität in einem Einheitstext zusammenzufassen. Die Landtagsabgeordneten Dr. Franz Ploner und Maria Elisabeth Rieder werden auf alle Fälle in diese Richtung arbeiten.  

Erfreulicherweise konnte auf ausdrückliche Empfehlung der leitenden Verwaltungsspitze im Trentiner Gesundheitsassessorat diese Woche ein weiteres Treffen eingefädelt werden. 

Dr. Franz Ploner tauschte sich mit dem Generaldirektor des Trentiner Sanitätsbetrieb, Dr. Paolo Bordon, zu möglichen Formen der Zusammenarbeit zwischen dem Sanitätsbetrieb Südtirols und des Trentinos aus. 

„Besonders freut es mich, dass der von mir bereits eingebrachte Vorschlag, über die Einheitliche Vormerkstelle den Fachärzten und Hausärzten zu erlauben, Termine für Kontroll- und Nachvisiten ihrer Patienten einzubuchen, seit Jahren im Trentino schon eines der wichtigsten Instrumente ist, um die Wartezeiten kurz zu halten. Italienweit ist das Trentino bei nahezu allen Wartelisten Vorbild. Es würde der Südtiroler Sanität guttun, vom Trentino zu übernehmen, was einwandfrei funktioniert. Freilich würde dies auch bedeuten, die Rolle der Bezirksdirektionen im Lichte des Ziels eines einheitlichen Sanitätsbetrieb kritisch zu hinterfragen!“, so Dr. Franz Ploner.

Mögen sich viele Kolleginnen und Kollegen des Südtiroler Landtags zum gemeinsam Verfassen eines organischen Einheitstextes der Südtiroler Sanität mit Beginn des neuen Jahres in den von Team K geplanten Arbeitssitzungen einfinden, hofft abschließend Dr. Ploner. 

 

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